Homosexualitaet als natuerlicher Filter der Evolution
Selbstheilungsmechanismen kommen in der Natur oft vor und sind nichts seltenes. Viele dieser Mechanismen sind offensichtlich und sehr leicht zu erkennen. Das einfachste Beispiel ist wohl das Verheilen einer Wunde. Schneidet man sich so zum Beispiel in den eigenen Finger, so ist nach einigen Tagen von der urspruenglichen Verletzung nichts mehr zu sehen.
Dieser Mechanismus kommt ueberall in der Natur vor. Ob bie Pflanzen oder bei Tieren - dieses Prinzip der Selbstheilung ist auf jedes Lebewesen uebertragbar.
In dieser Arbeit moechte ich mich nun mit der Selbstheilung auf der metaindivuellen, sprich evolutionaeren, Ebene befassen. Die hauptsaechliche Fragestellung lautet hier, was dazu fuehrt, dass nur gutartige und fuer die Erhaltung der Art foerderliche Gene weitergegeben werden.
Die Darwinisten unter den Lesern dieser Disseration werden natuerlich gleich alles mit dem darwinistischen Modell der Evolution erklaeren wollen. Prinzipiell ist dieses Modell auch hier anwendbar, jedoch gilt es nur fuer simple und primitive Lebensformen, welche keine Eigenintelligenz besitzen und nach dem simplen Strickmuster der darwinschen Evolutionslehre funktionieren koennen.
Ich jedoch moechte mich hier mit hoeher entwickelten Lebewesen befassen, welche nicht gaenzlich von der aeusseren Umgebung - welche fuer Darwin den Kernpunkt seiner Theorie bildet - abhaengig sind und diese zu veraendern vermoegen. Kann eine Art nun die aeusseren Gegebenheiten beeinflussen, so muss sie sich nicht unbedingt dem Anpassungsdruck der Evolution beugen.
So ist es zB. selbstverstaendlich geworden, dass Menschen in jedem Klima auf unserem Planeten ueberleben koennen. Ohne ihre Intelligenz, welche die Benutzung von Hilfsmitteln ermoeglicht, waeren sie freilich nicht dazu in der Lage. Das darwinistische Evolutionsprinzip wuerde greifen und nur die am besten angepassten Individuen wuerden ueberleben und ihr Gengut weitergeben koennen.
Nun hat die Natur nicht bedacht[1], dass es intelligente Wesen gibt bzw. geben koennte, die den aeusseren Gegebenheiten widerstehen koennen und diese sogar zu veraendern vermoegen, was den natuerlichen Genfilter ausser Kraft setzt bzw. dessen Funktionalitaet negativ beeintraechtig. Schlecht angepasst Individuen der Art Homo Sapiens Sapiens sterben leider[2] nicht aus, sondern geben ihr Gengut weiter. Durch die weit fortgeschrittene soziale Evoultion finden diese Indivuen sogar Fortpflanzungpartner von meist gleich minderer genetischer Qualitaet. Der Filter der Evolution wird schamlos ausser Kraft gesetzt und der Geenpool der Art Homo Sapiens Sapiens wird zunehmend mit schlechtem, minderwerigem Gengut verschmutzt.
Die Folgen dieser Verschmutzung des Geenpools sind offensichtlich: Krankheiten wie Krebs, Parkinson, Alzheimer sind die Folge schlechter Gene, die seit hunderten von Generationen weitergegeben werden ohne ausgefiltert zu werden. In einer genetisch sauberen Art gebe es auch keine als haesslich[3] oder dumm bezeichneten Individuen.
Was bewahrt nun die Art des Homo Sapiens Sapiens vor dem Aussterben durch den Gen-Overkill?
Die Antwort mag zunaechst verblueffend sein, jedoch spaeter einleuchtend: Homosexualitaet.
These 1: Durch Homosexualitaet wird die Weitergabe des Genguts in den meisten Faellen verhindert. Dies kann als Axiom gesehen werden und muss deshalb nicht weiter erlaeutert werden.
These 2: Weiterhin sind homosexuelle Individuen von offensichtlich genetisch minderer Qualitaet. Da These 2 auf These 1 beruht, muss dies auch nicht weiter erlaeutert werden, sondern kann als Axiom angenommen werden.
Waeren nun homosexuelle Individuen nicht von minderer Qualitaet, so gebe es keinen Grund fuer sie als Homosexuelle zu existieren und so auf die Weitergabe ihres Genguts zu verzichten.
Das Phaenomen der zunehmenden Homosexualitaet ist neuartig. Zwar wird schon von Homosexualitaet bei den alten Griechen berichtet - jedoch war diese nicht so ausgeweitet wie heutzutage. Dieser Filter scheint also neuartig zu sein.
Uebrigens kommt homosexualitaet bei Primatenarten ebenfalls vor - jedoch nur vereinzelt und nicht in einem solch hohem Masse wie bei der Art des Homo Sapiens Sapiens.
Die soziale Bedeutung dieser neuen Erkenntinisse ist keinesfalls als erschreckend einzustufen. Statt mehr Hass gegenueber den Homosexuellen in unserer Gesellschaft, wird diese Arbeit eher mehr Akzeptanz und Dankbarkeit von Seiten der vollwertigen Individuen erbringen. So sollten die hochwertigen, heterosexuellen Individuen den Homosexuellen dankbar sein, dass der menschliche Genpool durch sie nicht verschmutzt wird.
Immanuel Kant sah dies uebrigens genau so. Handeln die Homosexuellen doch so nach Kants Kategorischem Imperativ, indem sie das moeglichst beste fuer ihre Art tun - naemlich sich nicht vermehren.
[1] Mir ist bewusst, dass ich hier ein metaphysisches Priznip einfuehre. Der Einfachheithalber nehmen wir dies aber als gegeben an - es hat keinerlei weiteren Einfluss auf meine Arbeit.
[2] Das Wort ‘leider’ ist im evolutionistischen Sinne zu verstehen.
[3] Aesthetik ist individuell - jedoch kann man sich auf ein unteres Niveau, an dem was als schoen empfunden wird, einigen.


